Sonntag, 4. Dezember 2011
vorsicht mobbing -ü50
so ist das mit dem ganz alltäglichen Mobbing, bevor du es merkst, steckst du mittendrin. Also gut aufpassen, was um dich herum passiert und wer dein bester Freund ist. Erster Tipp vorweg: niemals jemand in der Firma vertrauen, auch wenn du denkst, er ist ein guter Freund - niemals! Freunde gibt es im Büro nicht!!
Ich sage euch, wie es bei mir war - vielleicht erkennst du dich wieder..dabei bin gerade ich ausgebildet im Mobbing-Beratungsbereich und sollte es besser wissen.
Alles begann, nachdem ich in eine andere Abteilung versetzt wurde. Niemand der dort hochbezahltenund angesehenen PR-Manager, ja Manager! nahm von mir Notiz. Alle waren froh, dass sie mir nichts erklären musste, die Chefin meinte nur: immer fragen - nur welche Informationen sollte ich erfragen? Immerhin war ich niemals in der PR tätig gewesen und stand nun als Konkurrentin, was ich aber nicht bin, dort.
Also, jeden Tag das Selbe, die nette Kollegin von nebenan deckte Fehler auf, um wie ich erst später merkte, dies ohne Umwege direkt der Chefin zu erzählen. Nein, Fehler durften nicht sein. Das geht so: möglich ungenaue Anweisungen geben und dann keine Antwort auf Rückfragen geben, damit schon klar ist, dass man Fehler macht-einfache Sache.
Ich musste Texte schreiben ohne jemals ausgebildet zu sein, diese waren nicht gut genug, die Chefin sagte vor allen anderen Kollegen: da fehlt ja alles, die Basics sind nicht vorhanden. Aber eine Schulung kam nicht in Frage, ich soll Learning by Doing machen!
Systematisch werde ich unsicher gemacht und denke, dass ich einfach nichts kann, dabei habe ich einige Semester Zahnmedizin studiert und meine Schulnoten waren immer sehr gut.
So ist es bis heute, ich bín jetzt, nach fast 1 Jahr Mobbing- davon erzähle ich noch- degradiert worden öffentlich auf eine Assistenzstelle gesetzt, alle zeigen ihr Mitleid und denken in der ganzen Firma, ach das ist die Dumme aus der PR.
Ich habe meinen Freund verloren, Stress mit meinen Kindern und keine Lust mehr zu arbeiten, fühle mich krank und atemlos, auch in der Realität, und sitze am Wochenende im Haus - depressiv wahrscheinlich.
Morgen früh, wie schön, wieder die Fahrt zur Arbeit, 50 Minuten, die nie aufhören wollen und dann immer weiter..
demnächst mehr

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